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Die Sandbänke von Gaomei 高美湿地

  • medschrift
  • 13. Okt. 2017
  • 2 Min. Lesezeit

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln etwas unpraktisch zu erreichen ist das "Wetland" von Gaomei. Glücklicherweise ist es als Kaukasier nicht allzu schwierig hier Freunde zu finden und eine gemütliche 40 minütige Autofahrt später kamen wir in Gaomei an. Da man nur bei Ebbe die Sandbänke betreten kann empfiehlt es sich vorab Online nachzusehen, wie die aktuellen Gezeiten verlaufen. Wie immer war ich vom Glück verfolgt. Heute feierten die Chinesen nicht nur das Mondfestival (und somit den größten Vollmond des Jahres), sondern auch die Ebbe kam genau zu Sonnen untergang. Eine besonders niedriger Wasserspiegel bei Sonnenuntergang ist wahrscheinlich der beste Zeitpunkt, um einen Abstecher nach Gaomei zu machen.


Nachdem wir unser Auto an einem der unzähligen Parkplätzen abgestellt hatten, gingen wir Richtung mehr. Wir beschlossen auf Sandalen zu verzichten und erklammen den Damm, der uns vom Meer trennt. Doch der Anblick der uns erwartete war alles andere als einladend. Eine gigantische Menschenmenge wälzte sich über den schmalen Steg hinaus auf die Sandbänke.


Keine drei Minuten später waren wir ein Teil diese Menschenmenge und bestaunten die tausenden kleinen Krabben, die aus ihren kleinen Löchern in den Sandbänken herauskrochen und sich wild um ihr Futter zankten.


Am Ende des Steges stappeln sich die Schuhe von all denjenigen, die die Sandbänke nicht nur von oben herab bestaunen wollen, sondern auch aus nächster Nähe erkunden wollen. Wer möchte kann sich Schlapfen in einem der zahlreichen Shops kaufen. Wir beschlossen allerdings die Sandbänke barfuß zu erkunden.

Überall spielten kleine Kinder mit ihren Sandspielsachen in kleinen Pfützen während ihre Eltern vor dem traumhaften Sonnenuntergang posen. Hier und da fanden sich auch Leute, welche den gesamte Strand nach Muscheln durchsuchten und ihre Becher randvoll damit füllten.

Wir hatten wirklich den perfekten Zeitpunkt erwischt! Während die Sonne langsam hinter den Windrädern am Horizont verschwand wurde der gesamte Strand in rot, orangene Farben getunkt. Gleichzeitig erschien der Vollmond auf der anderen Seite aus den feuerfarbenen Wolken hinter dem kleinen Leuchtturm im Landesinneren. Mit Photoshop hätte man die Szene nicht besser kombinieren können.

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Über Mich

Ni Hao,

Mein Name ist Konstantin, ich bin der Autor dieses Blogs. Abenteuerlustig, für jeden Spaß zu haben und leider nur ein mittelmäßiger Fotograf (aber ich arbeite daran)

 

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